Was passiert, wenn man dem Zufall das Feld überlässt?
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Kombinationen

Mein Zufall

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So ein Zufall!

Der Kalender war erst der Anfang – wir wollen weitere Zufälle sammeln! Hier findest du eine Sammlung mit Zufällen, die Besucher dieser Website erlebt und als Kurzgeschichte eingeschickt haben.
Wenn du möchtest, kannst du die Zufälle auch kommentieren.

Insel

Ort: Fähre in Piräus. Ich stand am Oberdeck und sah neugierig
welche Passagiere schnell noch einsteigen. Wer
kommt da unten schnellen Schrittes? - meine Arbeitskollegin. Gott sei Dank, eine von der netten Sorte.

Diesen Beitrag hat Rita Winter eingereicht.

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Ring auf Rübe

Lena Paahlsson aus Schweden hatte ihren Weißgoldring seit 1995 vermisst, als sie ihn in ihrer Küche zum Backen abgelegt habe, berichtete die Zeitung »Dagens Nyheter«. Ihre Familie habe darauf überall vergeblich nach dem Ring gesucht und dabei sogar die Bodenbretter in dem Bauernhaus in Nordschweden aufgestemmt. Im vergangenen Oktober erlebte Paahlsson dann eine Riesenüberraschung: Beim Gemüseernten im heimischen Garten fand sie den Ring, der auf einer Karotte steckte.

Die Familie glaubt, dass der Ring 1995 versehentlich zwischen Kartoffelabfälle geraten war, die dann auf dem Misthaufen landeten oder als Futter für die Schafe dienten. Denn sowohl Kompost als auch Schafdung wird von der Familie zur Düngung des Gemüsegartens verwendet. Allerdings passt der Ring nach den vielen Jahren Paahlsson nicht mehr, die ihn jetzt verbreitern lassen will. »Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, jetzt habe ich den Ring wiedergefunden, und ich will ihn benutzen können«, sagte sie.

Diesen Beitrag hat Thilo eingereicht.

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Bibber!

Der Winter 2011/12 war in Wiesbaden bisher sehr mild. So mild, dass sogar einige Singvögelarten (laut Wiesbadener Kurier) Anfang Januar schon mit Ihren Balzgesängen begonnen haben.
Nur ein einziges Mal war in dieser Kälteperiode die Temperatur für einige Tage überhaupt unter Null Grad gefallen.
Genau in diesen Tagen fiel bei uns zuhause die Heizung aus und wir mussten erbärmlich frieren.
Mal sehen was der Rest des Winters so bringt ;)

Diesen Beitrag hat Alex eingereicht.

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Gruß aus der falschen Zeitung

Mein Vater ist evangelischer Pfarrer im Ruhestand, doch auch als Pensionär engagiert er sich weiterhin für »die christliche Sache«. So fuhr er an einem Samstag abend aus Wiesbaden nach Frankfurt-Hausen, um an einem Gedenkgottesdienst der koptisch-orthodoxen Gemeinde teilzunehmen. Trauriger Anlass war ein Autobomben-Anschlag in Alexandria, bei dem 23 Besucher eines koptischen Gottesdienstes den Tod fanden. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Christen wollte mein Vater seine Solidarität bekunden und für Religionsfreiheit werben.

Am darauffolgenden Montag holte meine Mutter die Zeitung aus dem Briefkasten. Zufälligerweise (und das erste Mal seit vielen Jahren) hatte der Austräger jedoch die Zeitung verwechselt: Statt der Stadtzeitung »Wiesbadener Kurier« fand meine Mutter die »Frankfurter Rundschau« vor. Sie wunderte sich, nahm die Zeitung aber trotzdem ins Haus und fing an zu lesen. Im Frankfurter Lokalteil, den sie normalerweise ja nie zu Gesicht bekommen hätte, stieß sie auf einen Bericht über den Gedenkgottesdienst. Und auf einem der Bilder war im Hintergrund doch tatsächlich ihr Mann zu erkennen!

Diesen Beitrag hat Tim eingereicht.

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800 g Kartoffeln

Schauplatz: Ein Bio-Supermarkt in der Leipziger Straße, Frankfurt am Main. Beteiligte: Meine bezaubernde Freundin und ich.

Wir wollten kochen – was ich mir in einem Kochbuch ausgeguckt hatte, weiß ich nicht mehr genau. Es gab aber eine Zutat, an die ich mich noch genau erinnere: Kartoffeln. Wir stehen also im Supermarkt und tragen – wie Jäger und Sammler es tun – die Bestandteile unseres Mahls getrennt voneinander zusammen; ich fühlte mich den Kartoffeln verpflichtet. Braune Papiertüte, Männerhände, und rein damit – 800 g sollten es sein, erinnerte ich mich.

Meine Freundin kommt zu mir, leichte Zweifel im Blick, ob ich schon die nötige Anzahl Kartoffeln zusammen hätte. Bevor das Wort ,Natürlich!‘ meine Lippen verlässt, hat sie schon nachgelegt, geschätzte drei Kartoffeln. Sie werden verstehen, dass ich das als Herausforderung begreifen musste, daher Flucht nach vorne, Augenschlitze verengen und leicht spöttisch schmunzeln: „Wenn Du die wieder heraus nimmst, passt es ganz genau!“ Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich mir der Tragweite dieses lässig hingeschlenzten Satzes bewusst gewesen wäre. Das Unglaubliche nahm seinen Lauf: Die von ihr hinzugelegten Kartoffeln nimmt sie wieder heraus (wobei wir nie wissen werden, ob es exakt dieselben waren), ich lege den Beutel auf die Waage, und im Digitaldisplay erscheinen: exakt 800 g feinste, schönste, schmackhafteste, beste Erdäpfel!

Diesen Beitrag hat Clemens eingereicht.

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So klein ist die Welt

Vor ein paar Jahren, als ich noch in Berlin lebte, bekam ich im Büro einen Anruf. Ich meldete mich – wie immer – nach dem Firmennamen mit meinem Vor- und Zunamen. Am anderen Ende meldete sich eine Frauenstimme und antwortete »Hier auch!«. Ich war perplex, aber noch bevor ich fragen konnte, was dieser »Spaß« soll, erklärte mir die Frau den Grund ihres Anrufs: Durch eine E-Mail, die ich erst kurz zuvor an das Bundesministerium für Gesundheit geschickt habe, seien ihre Kollegen stutzig geworden, weil es der gleiche Name war wie ihrer (sie war dort Praktikantin). Da ich vorher noch nicht einmal jemanden mit dem gleichen Nachnamen kennen gelernt hatte, war ich schon sehr erstaunt, dass es mich quasi noch einmal gibt. Und weil die Art des Kennenlernens so zufällig war, beschlossen wir, uns auf einen Kaffee zu treffen. Im persönlichen Gespräch stellten wir einige weitere Gemeinsamkeiten fest, z. B. dass wir beruflich eine ähnliche Richtung eingeschlagen hatten und auch fast gleich alt waren. Natürlich sprachen wir auch über unseren Namen, und sie erzählte mir, dass ihre Tante auch eine Schülerin hatte, die den gleichen Namen trug wie wir. Außerdem kam diese Tante aus dem gleichen Ort wie ich! Ach, welch ein Zufall! Ich fragte sie nach dem Namen der Tante und staunte nicht schlecht: Sie war meine Mathelehrerin gewesen. So klein ist die Welt :-)

Diesen Beitrag hat Julia eingereicht.

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Die geklauten Nummernschilder

Nachdem die Nummernschilder meines Dienst-PKWs geklaut wurden, war ich gezwungen, neue Kennzeichen zu beantragen; die alten wurden von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Neue Schilder zu beantragen ist heutzutage sehr einfach: In einer Liste kann man sich schnell und unkompliziert Buchstaben- und Zahlenkobinationen ansehen und bei Gefallen reservieren. Der erste Buchstabe für Frankfurt war gesetzt. Auch von den beiden anderen Buchstaben wollte ich mich nicht trennen. Blieb allein die Zahlenkombination übrig. Alle Schnapszahlen waren vergeben, so dass ich mich anderweitig umsehen musste. Als alter James-Bond-Fan sympatisierte ich spontan mit der 007-Endung. Da die Nummer natürlich nicht mit einer 0 beginnen darf, habe ich mich für die erste mögliche Kombination entschieden: 1007. Das ganze dauerte keine fünf Minuten. Als ich dann später meine Frau traf und sie meine neuen Nummernschilder das erste Mal sah, sagte sie, dass sie es toll fände, dass ich ihr Geburtstagsdatum gewählt habe. Was macht man nicht alles.

Diesen Beitrag hat Dirk eingereicht.

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Alles so schön Q hier …

Damit man sich nicht viel merken muss, trägt unsere Agentur den kurzen Namen Q. Vor ein paar Jahren übernahmen wir das Sponsoring für einen Kabarettabend mit Michael Quast. Wir waren der Überzeugung, der mit dem Buchstaben Q beginnende Nachname und das schräge Programm des Künstlers würden als gedanklicher Link zu Q ausreichen.

Einige Wochen vor der Veranstaltung fuhren wir zum Rheingauer Weingut Fritz Allendorf, in dessen Innenhof der Abend stattfinden sollte. Dort wollten wir Speisen und auch einen leckeren Wein zur Verköstigung der Besucher aussuchen. Als wir den Weinkeller betraten, fiel unser Blick auf einen Stehtisch. Darauf stand eine einzelne Flasche. Auf ihrem Etikett war schon von weitem, schwarz auf weiß, nur ein einziger Buchstabe zu sehen: ein großes Q! Dieser Buchstabe stand für den preisgekrönten Wein Quercus (lat.: Traubeneiche), der in Eichenholzfässern reift. Wir waren begeistert, dass dieser Winzer zufällig einen Spätburgunder mit »unserer« Initiale produziert! Und so staunten unsere Gäste am Tag der Veranstaltung nicht schlecht, als echter Q-Wein ausgeschenkt wurde!

Diesen Beitrag hat Thilo eingereicht.

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Hohn 7510

Damals im Jahr 2000 leistete ich grad meinen Wehrdienst in Penzing nahe Landsberg am Lech ab. Ich arbeitete in der Fernmeldestelle und ab und zu in der Vermittlung, um Gespräche aus der Kaserne zu leiten.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt die ganz normale Telekom-Leitung, oder – wenn man in andere Kasernen telefonieren möchte – man nutzt ein eigenes Bundeswehrnetz, indem die Kennzahlen vierstellig waren.
Von den Standorten, die oft angewählt wurden, kannte man die Nummern auswendig. So auch bei Hohn – 7510!
Eines Abends allerdings erwischte ich beim Versuch, nach Hohn in NRW zu telefonieren, statt der Bundeswehrleitung die Telefonleitung. Ich wählte 7510 und es meldete sich „Hohn“ – eine Frau Hohn, die in Penzing wohnte und die Telefonnummer 7510 hatte!

Diesen Beitrag hat traumpilot eingereicht.

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Wochenend und Sonnenschein

Schon über zwei Jahre dauerte die Suche nach einem Wochenendhaus in der Nähe von Frankfurt. Wir suchten im Taunus und im Spessart, im Vogelsberg und der Rhön. Angebote gab es viele, aber auch immer genug Gründe nicht zuzugreifen – mal zu einsam, mal zu viel Zivilisation, mal zu schrottig, mal zu teuer.

Vor allem die Entfernung zu Frankfurt rückte immer deutlicher in den Fokus: Ich wollte nicht in den Speckgürtel, meine Partnerin nicht mehr als eine halbe Stunde Fahrtzeit – schwierig.

Es war ein frostigsonniger Samstag, ich war mal wieder auf der Suche nach unserer Wochenendperle, diesmal mit dem Mountainbike im vorderen Kahltal; Lage, Landschaft und Entfernung passten perfekt. Ich rief an: »Hier stimmt alles Schatz, nächstes Wochenende klappern wir hier jedes Haus und jede Hütte ab.«

Am Dienstag blobbte bei mir Immoscout mit einem Hausangebot auf, zufällig genau in diesem Ort. Wir kamen, sahen, kauften – und trinken seitdem bevorzugt fränkischen Wein.

Diesen Beitrag hat Marcus Sellner eingereicht.

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Kommentare

Julian schreibt:

„[...] diesmal mit dem Mountainbike im vorderen Kahltal“
Sachen gibt’s, da wohne ich. Wo genau, wenn man denn fragen darf?

Viele Grüße,

Julian

Ein simpler Edeka-Markt

Der verregnete letzte Tag unseres Urlaubs – beinahe alles gepackt, abfahrbereit, noch ein letzter Einkauf im Edeka-Markt in Lauterbach. Und dann – ja, ein Aushang: Seegrundstück zu verkaufen. Wer steckt dahinter? Ein Makler – brrr …Aber anschauen darf man es doch mal? Ja, es regnete, kein laues Sommerwetter mehr. Doch auf dem See mit Ostseeausgang ein Reiher, mehrere Enten – ein Kleinod im Biosphärenreservat! Hätte die Sonne geschienen, wären wir auf dem Meer paddeln gewesen. So sind wir jetzt Grundstücksbesitzer und stehen auch dazu! Zufall ist Zufall:-).

Diesen Beitrag hat Michael Erben eingereicht.

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Der Kreis schließt sich im Flugzeug

Vor einigen Jahren bekam meine Frau per Post eine CD zugesandt von einem Saxophonisten aus Portugal namens Rodrigo Amado. Sie hatte ihn vor Jahren im Flugzeug nach New York kennengelernt und sich mit ihm angefreundet. Sie fragte mich, ob ich ihn vielleicht kennen würde, da ich, bevor wir uns kennengelernt haben, zwei Jahre in Portugal gelebt hatte. Ich habe dies erst verneint – aber dann dämmerte mir, dass ich ihn in der Tat im Landhaus seiner Tante in der Nähe von Lissabon kennengelernt hatte, und obendrein, dass seine beiden Schwestern Jahre davor schon mal bei mir in New York übernachtet hatten. Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam noch heraus, dass Rodrigos Freundin eine Swatch-Uhr besitzt, die ich vor Jahren gestaltet habe – mit Flugzeugen (!) darauf …

Diesen Beitrag hat Otto Steininger eingereicht.

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Coincidence at the Arc de Triomphe

I was visiting Paris with my husband and daughter a few years ago. We spent a lovely day walking all around the city and arrived at the Arc de Triomphe. My daughter had never been to the top of the monument so we paid for our tickets and began to climb the 284 steps to the top. The stairwell is very narrow and we were proceeding one-by-one. Suddenly the person behind me tapped me on the shoulder »Hello, Chris???«. It was a friend from Ann Arbor, Michigan!!! He and his partner were visiting Paris with their family. Neither of us had any idea the other was in Paris and even planning a visit to Europe.
Once we reached the top we exchanged hugs and shared our amazement that we not only ran into each other in Paris, but that we were climbing the stairs of the Arc de Triomphe at the exact same moment in time!!! We took a number of photographs while up there and included one of the pictures in our family Christmas card that year.

Diesen Beitrag hat Christine eingereicht.

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Schönste Wohnung per Zufall gefunden

Wir wollten umziehen und suchten über Wochen und Monate hinweg eine passende Wohnung.

Da wir immer gleich Fotos der Wohnung und ausführliche Infos sehen wollten, beschränkte sich unsere Suche auf diverse Onlineportale wie immoscout24. Nicht ein einziges Mal schauten wir in der Zeitung nach.

Wir suchten und besichtigten um die 20 Wohnungen. Leider war nie die perfekte Wohnung dabei.

Eines Tages dann war ich zu früh bei der Arbeit, war der Erste, hatte jedoch zufälligerweise meine Schlüssel zu Hause vergessen und konnte nicht rein. Darum nahm ich mir die Zeitung aus dem Briefkasten, setzte mich auf die Treppe und las – entgegen meiner sonstigen Gewohnheit – auch den Immobilienteil.

Eine der Wohnungen klang interessant. Ich rief direkt an, hatte eine Stunde später einen Besichtigungstermin, und am Nachmittag desselben Tages unterschrieben wir den Mietvertrag, weil die Wohnung einfach perfekt war.

Diesen Beitrag hat Alex eingereicht.

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Den USA knapp entkommen

Reisende und Zufälle scheinen einander magnetisch anzuziehen, wie ich u. a. im Sommer 1983 erlebte: Meine dreimonatige Abitur-Belohnungs-Reise durch die USA ging zu Ende, ebenso mein Reisebudget. Es war viel zu knapp bemessen gewesen, weil ich irgendwie nicht mitbekommen hatte, dass in der neuen Welt alles doppelt so teuer war wie in der alten und der letzte Ferienjob finanziell viel versprochen, aber wenig gehalten hatte. Mit einer Mischung aus günstigen Zufällen und eiserner Sparsamkeit schaffte ich es irgendwie, nicht vorzeitig pleite zu sein.

Für den Tag des Abflugs stand noch eine letzte Ausgabe an: Die Busfahrt von Upstate New York zurück nach New York City. Meine Gastgeberin chauffierte mich zur Haltestelle, aber zufällig war der Bus zu früh dran, und wir sahen ihn nur noch von hinten. Während ich mich schon als „bag lady“ in New York gestrandet sah, meinte meine Gastgeberin nur „no problem“, gab Gas, überholte den Bus und setzte mich zehn Minuten später an der nächsten Haltestelle ab. Dort reichte die Wartezeit sogar noch für einen kurzen Abschied. Ich stieg in den Bus und bat um ein Ticket zum Flughafen. „8,75 Dollar“, sagte der Fahrer. Da sackte mir das Herz in die Hose, denn ich besaß noch genau 8,92 Dollar – von der vorherigen, ziemlich weit entfernten Haltstelle aus hätte ich die Fahrt also gar nicht bezahlen können.

Eigentlich eine kleine Sache, aber nicht für einen Teenager, der sich nach drei Monaten Rumreisen in den USA vor allem auf ein vertrautes Zuhause freut. So verdankte ich dem „Zufall“ (eher glaube ich an den Weihnachtsmann …), dass sich alles wunderbar fügte und ich bei der Rückkehr von meiner persönlichen Heldenreise sogar noch 17 Cents übrig hatte.

Diesen Beitrag hat Uta eingereicht.

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Volltreffer

Eine ehemalige Arbeitskollegin hat mir die wohl kürzeste Zufallsgeschichte erzählt: Ihr Vater ist Spediteur aus der Südpfalz, und zwei seiner Fahrer trafen sich mal zufällig in Berlin ... frontal. Beide LKWs Totalschaden.

Diesen Beitrag hat Karsten eingereicht.

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Mehrfacher Gomez

Über ein Jahr lief Mario Gomez seiner Form hinterher, nach seinem millionenschweren Transfer vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München galt er bereits als teuerster Fehlkauf in der Bundesligageschichte und wurde von Trainer van Gaal – wenn überhaupt – nur als Einwechselspieler eingesetzt.
Doch nachdem (zufällig?) alle anderen Stürmer der Münchner Stammelf verletzungsbedingt ausgefallen waren, durfte Gomez bei der Partie gegen Hannover 96 am 16. Oktober 2010 von Anfang an spielen. Er beendete sein persönliches Drama eindrucksvoll:
In derselben Woche, in der in Chile 33 verschüttete Bergarbeiter gerettet wurden, schoss der Stürmer mit der Rückennummer 33 alle drei Tore der Begegnung. Auf diesen fulminanten Erfolg angesprochen, meinte Gomez, dass er gewusst habe, dass es »seine Woche« werden würde – trug doch einer der geretteten Kumpel zufällig denselben Namen wie er: Mario Gomez.

Diesen Beitrag hat Karl-Heinz eingereicht.

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Die Gutenberg-Suite

Wieviele unterschiedliche Straßennamen gibt es in Deutschland?
Unter dem Menüpunkt »Kontakt« auf dieser Website ist mir aufgefallen, dass zwei der sieben Partner (Sygo und Epple) an ihren jeweiligen Standorten in der Gutenbergstraße angesiedelt sind. Gibt es denn, so fragt man sich, keine anderen großen Söhne in diesem Land – Goethe, Adenauer, Günther Jauch, oder wen auch immer?
Wenn man nun bedenkt, dass ein weiterer Partner, Caruna, bis vor seinem Umzug in der – Na? Genau! – Gutenbergstraße 1 ansässig war, wird einem schlagartig klar: Der Erfinder der Druckkunst mit beweglichen Lettern wirft nicht nur in Mainz oder Straßburg einen langen Schatten.

Diesen Beitrag hat Josef eingereicht.

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Kommentare

Thilo schreibt:

Dass Komminform, eine weiterer Mitwirkender beim Zufallskalender, in der Beyerbachstraße sitzt und ein Gerd Beyerbach die Johannes-Gutenberg-Schule in Kirchberg/Gaggstatt leitet, ist dabei wahrscheinlich nicht weiter verwunderlich …

Vergessene Fotos

Als wir vor ein paar Jahren bei meiner Oma alte Fotos angeschaut haben, entdeckte ich in der Schatulle zufällig einen Kleinbildfilm, der offensichtlich noch nicht entwickelt worden war.

Ich brachte den Film ins Labor, und es stellte sich heraus, dass er schon über vierzig Jahre alt war. Man konnte die Negative noch problemlos entwickeln, und die ganze Familie freute sich über Bilder aus Kindertagen meiner Mutter und ihrer vier Geschwister, die man längst vergessen hatte.

Diesen Beitrag hat Laurenz eingereicht.

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Ein Besuch im Theater

Mein Nachname: Klotz.
Darüber seit nunmehr 22 Jahren Scherze zu hören, ist für mich nichts Neues mehr.
Kürzlich jedoch passierte mir etwas, worüber ich heute noch schmunzeln muss.
Ich war mit Freunden im Theater in Darmstadt, in dem alle Studenten der Hochschule Darmstadt freien Eintritt genießen.
Als ich meinen Studentenausweis vorlegte, um meine Karte zu bekommen, lachte die Dame an der Kasse und meinte, ich wolle doch sicherlich in »Das traurige Schicksal des Karl Klotz«. Ich stutzte. War das ihr Ernst? Noch jemand, der mich wegen meines Namens vereimert?
Ein Blick auf den Spielplan bestätigte jedoch, dass ein Stück dieses Titels an eben diesem Abend aufgeführt wurde.
Ich antwortete ihr, dass ich noch nicht wusste, dass mein Vater Theater spielt. Denn tatsächlich, so heißt er: Karl Klotz.
Und ich dachte, mein Familie hätte einen seltenen Namen.

Diesen Beitrag hat Julian eingereicht.

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Deelicious Wiedersehen

Als ich 1997 in Sydney Urlaub machte, lernte ich am vorletzten Abend auf einer Party Melinda kennen. Ich trug an diesem Abend ein T-Shirt mit dem Schriftzug »Deelicious«, worauf sie mir den Namen »Deelicious Boy« gab. Wir mochten uns gleich, unterhielten uns prächtig und lachten viel.

Ein Jahr später kehrte ich zum Studium nach Sydney zurück. Als ich zum ersten Mal wieder in dieselbe Cocktail-Bar ging, in der ich im Jahr zuvor Melinda kennengelernt hatte, dachte ich noch, es wäre toll, sie wiederzutreffen. Ich ging die Treppen nach oben, betrat den Raum, und direkt vor mir stand Melinda, die mich überrascht ansah: »Oh my god – it’s the Deelicious-Boy!« Wir freundeten uns an und sind auch heute noch gute Freunde.

Diesen Beitrag hat Matthias eingereicht.

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17

Meine Mutter wurde am 17. März geboren, meine Schwester am 17. Oktober und ich am 17. Juli. Nur mein Vater fällt mit dem 26. Mai etwas aus der Rolle.
Aber hatte ich erwähnt, dass die Hausnummer meines Eltenhauses die 17 ist?

Diesen Beitrag hat Moritz eingereicht.

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Kommentare

Yvonne schreibt:

Die 17 scheint es wirklich in sich zu haben.
Meine Mutter ist schon immer fest davon überzeugt, dass diese Zahl magisch ist. Sie wurde am 17.7.geboren. Das erste Enkelkind kam ungeplant an einem 17. 12. zur Welt. Als meine erste Tochter (geplanter Kaiserschnitt-Termin 24.2.) sich ihren Weg nach draußen bahnte, zeigte der Kalender den 17.2. an. Drei Jahre später sollten meine Zwillinge leider auch per Kaiserschnitt geholt werden. Termin: 26.7. Man verlegte den Termin nach vorne auf den 18.7. Aber auch das passte den beiden nicht. Als Notfall wurde ich noch nachts operiert. So kamen auch die beiden am 17.7 (!) auf die Welt.
Wen wundert es, dass unsere Katze Jahre später ihren "großen Wurf " am 17. hinlegte, diesmal April...

Kristine schreibt:

Was dir die 17 ist mir die 20:
Ich wurde am 20. März geboren. Meine Schwester ebenso - jedoch 4 Jahre vor mir. (wie auch immer meine Eltern das hinbekommen haben...).
Meine Eltern heirateten am 20. Mai und die Tochter meiner Schwester kam am 20. November zur Welt.

Eins ist klar: sollte ich mal heiraten, dann auf jeden Fall an einem 20.

Handy-los glücklich auf Malta

Wie durch Zufall flogen vor knapp 12 Jahren meine beste Freundin Anne und mein bester Freund Thomas gemeinsam nach Malta. Und auch genau das war das Urlaubsziel zu genau dem gleichen Zeitpunkt von mir und meiner Family. Irgendwie war es aber nicht möglich gewesen, gegenseitig Telefonnummern auszutauschen, da meine beiden Freunde eine Roulette-Tour gebucht hatten. Leicht betrübt schaute ich einem langweiligen Familien-Urlaub entgegen. Bereits am ersten Tag wollte meine Mutter mit meinen Geschwistern und mir den einsamsten Strand der Insel erkunden. Der Weg von der Bushaltestelle bis zum Strand zog sich wie Kaugummi, die Sonne brannte und ich "freute" mich schon auf den Rückweg zum Bus. Man stelle sich diese Hatestelle wie folgt vor: ein kleines Wartehäuschen mitten im Nirvana zwischen verdorrten Pflanzen ohne eine Menschenseele weit und breit. Gegen 17 Uhr machten wir uns also auf den Heimweg zum Bus. Schon von Weitem machten wir zwei wartende Personen an eben dieser Haltestelle aus. Ich traute meinen Augen nicht, als wir dort ankamen. Dort standen wahrhaftig Anne und Thomas. Die Freude war riesengroß und ab diesem Zeitpunkt verbrachten wir alle fast den kompletten Urlaub zusammen. Ein Mobiltelefon hätte die ganze Sache natürlich um Einiges erleichtert, hätte den Urlaub aber nie zu dem unvergesslichen Ereignis gemacht, das es bis heute geblieben ist.

Diesen Beitrag hat Saskia eingereicht.

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Büro Q

Vor längerer Zeit stießen wir in der FAZ auf eine Rezension zu einem Stück des Basler Vorstadt-Theaters mit dem Namen »Büro Q«. Es handelte sich dabei um eine Groteske über eine Abteilung, deren Arbeit der Rationalisierung zum Opfer gefallen war. Die Mitarbeiter des Büros hatte man aber vergessen zu entlassen, so schlugen sie tagaus, tagein die Zeit tot. Weil unsere Designagentur ebenfalls Q heißt, dachten wir: Das wäre ja lustig, wenn wir uns dieses Stück irgendwann in Basel einmal anschauen könnten! So schnell wir das dachten, so schnell geriet diese Idee jedoch wieder in Vergessenheit.

Monate später fuhr ich mit meiner Familie nach Basel, um dort meine Tante zu treffen und den schönen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Die Innenstadt war an diesem Samstag proppevoll, erst nach langer Suche fand ich einen Parkplatz. Als wir ausstiegen, fiel mein Blick auf ein Schild an einer Hauswand, vor der wir zufällig geparkt hatten: Basler Vorstadt-Theater. Die Sache mit »Büro Q« fiel mir sofort wieder ein. Ich ging also in den Hinterhof, um zu schauen, ob an diesem Samstag zufällig jemand vom Theater da ist. Ich hatte Glück: Die Schauspieler befanden sich gerade in der Probe zu einem neuen Stück. Ich steckte meinen Kopf zur Tür herein, wies auf die Namensgleichheit zwischen unserer Agentur Q in Wiesbaden und dem »Büro Q« hin, und ich fragte, ob dieses Stück denn in naher Zukunft im Theater gespielt werde. Die Schauspieler meinten, »Büro Q« sei bereits »ausgespielt« und stünde nicht mehr auf dem Programm.

Als ich mich schon verabschiedet und zum Gehen abgewendet hatte, rief mir einer aus der Truppe zu: »Warten Sie, sagten Sie, Sie kommen aus Wiesbaden? Das ist aber ein Zufall: Bei den Wiesbadener Maifestspielen werden wir im nächsten Jahr ,Büro Q‘ ein allerletztes Mal aufführen!« Aufgeregt rief ich sofort meinen Geschäftspartner an, und wir sicherten uns sämtliche Karten für die Aufführung, die direkt vor unserer Tür stattfinden und alle Freunde unserer Agentur begeistern sollte.

Diesen Beitrag hat Thilo eingereicht.

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Die perfekte Schrift

Für die Gestaltung unseres Buches »Fritz Kahn – MASCHINE MENSCH« suchte ich noch nach einer guten Headlineschrift mit industriellem Charakter. Nach ein paar Entwurfsvarianten folgte ich meinem Bauchgefühl und entschied mich für den Font »OCR A«, dem ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nichts abgewinnen konnte. Als ich für die Buchpräsentation etwas zur Publikation und ihrem Design schreiben sollte, musste ich mich über die Schrift, die ich intuitiv ausgewählt hatte, erst einmal informieren. Ich fand heraus, dass sie 1968 – also zufällig im Todesjahr von Fritz Kahn – entstanden war, und dass es sich zufällig um die allererste Schrift handelte, die für MASCHINE und MENSCH gleichermaßen lesbar war. Das passte natürlich perfekt zum Inhalt des Buches!

Diesen Beitrag hat Thilo eingereicht.

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Beton mit Mülltonnen

Vor einigen Jahren war ich auf Wohnungssuche; beim ersten Besichtigungstermin stand ich in einer Hinterhof-Wohnung im Erdgeschoss mit Blick auf Beton und Mülltonnen. Das war echt deprimierend. Ich sah nach oben in Richtung Himmel, zeigte auf die Wohnungen im 3. und 4. Geschoss und sagte zu meinem Freund: »Da oben würde ich gerne wohnen!«. In den darauffolgenden Wochen schaute ich mir noch etliche andere Wohnungen an, aber es war nichts dabei, was mir gefiel. Einen letzten Termin zur Besichtigung hatte ich noch, Hoffnung allerdings inzwischen keine mehr. Und siehe da: Die Wohnung gefiel mir, die wollte ich haben! Als ich dann knapp zwei Monate später dort eingezogen bin, schaute ich erstmals aus dem Küchenfenster der neuen Wohnung nach unten – in einen Hinterhof aus Beton mit Mülltonnen. :-)

Diesen Beitrag hat Sabine eingereicht.

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Ein unerwartetes Treffen im Regenwald auf Borneo

Folgende Szene: Meine Frau und ich stapften zu zweit vor knapp 5 Jahren durch eine atemberaubende Regenwaldlandschaft auf Borneo. Es war extrem schwül, überall kreuchte und fleuchte es um uns herum und das Grün des Urwalds leuchtete in allen vorstellbaren Nuancen. Plötzlich trafen wir auf einen anderen Deutschen - ebenso wie wir mit Rucksack. Er ist Pfarrer und wohnt in einem kleinen Nest ganz in der Nähe meines Heimatortes in Halle-Westfalen. Er kannte einen guten Schulfreund von mir und diverse Bekannte meiner Eltern. Was für ein Zufall! Man trifft am Ende der Welt in einem fast menschenleeren Gebiet auf jemanden, der alte Freunde und die eigene Familie kennt. Seitdem stehen wir in lockerem Mailkontakt :-)

Diesen Beitrag hat Gordon eingereicht.

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Fisch im Bett

Zusammen mit meiner Freundin wurde ich ich zur Preisverleihung eines Filmfestivals in Oberstdorf eingeladen. Voller Hoffnung, dass unser Kurzfilm die Jury des Videokunstpreises überzeugt haben könnte, fuhren wir ins Allgäu und checkten dort in einem Hotel ein. Als wir unser Zimmer bezogen, fanden wir in unserem Bett einen kleinen, grauen Plastikfisch. Dieses Spielzeug war dort sicherlich von einem Kind vergessen worden, das vor uns in diesem Zimmer mit seinen Eltern gewohnt hatte. Über das Reinigungspersonal machten wir uns dennoch keine Gedanken, denn das Zimmer wirkte ansonsten sehr reinlich. Stattdessen fragten wir uns, ob dieser kleine Fisch mitten in den Bergen vielleicht ein gutes Omen sein könnte. Die Preisverleihung am Abend verlief sehr spannend, und trotz der großen Konkurrenz gewann unsere Einsendung tatsächlich eine der begehrten Trophäen. Der Titel unseres Kurzfilms lautete im übrigen »Viele Fische« …

Diesen Beitrag hat Jan eingereicht.

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Wer wählt wen?

Nach fünf Jahren hatte ich endlich meine Freundin davon überzeugt, dass wir uns zwei Katzen anschaffen. Wir betraten nach mehrstündiger Fahrt das Domizil der Züchterin und schauten uns die Katzen an, die zum Verkauf standen.
Die Züchterin musste sich aber um eine frisch gebackene Katzenmutter kümmern und ließ uns deshalb im Wohnzimmer mit zwölf Katzen allein. Eine setzte sich direkt auf den Schoß meiner Freundin, eine andere kam zu mir, während sich alle anderen Katzen eher zurückhaltend zeigten.
Als die Züchterin zurück in den Raum kam, eröffnete sie das Gespräch mit den Worten: »Da habt ihr ja direkt die Richtigen gefunden« – denn es waren genau die zwei Katzen, wegen denen wir gekommen waren.

Diesen Beitrag hat Sebastian eingereicht.

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Jürgen und Bob

Während meines Studiums in Berlin vor fast vier Jahrzehnten hatte ich engen Kontakt zu Jürgen. Wir schrieben unsere Diplomarbeit und hörten dabei unentwegt Bob-Dylan-Platten. Danach verloren wir uns aus den Augen. Kürzlich besuchte ich nach langer Zeit wieder ein Konzert der Never-Ending-Tour von His Bobness in Mannheim. Der Typ neben mir, mittlerweile doppelt so breit und mit halb soviel Haaren, kam mir dennoch irgendwie bekannt vor. In dem Moment, als wir uns wiedererkannten, spielte Dylan gerade den Titel »It’s all over now Baby Blue«, und zwar die zweite Strophe. Die zweite Zeile darin lautet: »Take what you have gathered from coincidence«. Quod erat demonstrandum.

Diesen Beitrag hat Josef eingereicht.

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Auftrag durch Unfall

Ich war bei meinen Eltern zu Besuch, da klingelte es an der Tür. Ein freundlicher Herr meinte, er hätte aus Versehen den Außenspiegel eines Autos mit seinem Wagen gestreift und beschädigt. Ob wir vielleicht wüssten, wem das geparkte Auto vor dem Haus gehören würde. Es gehörte mir. Der Herr entschuldigte sich und wollte den Schaden sofort regulieren. Wir tauschten Visitenkarten aus. Als er las, dass ich ein Designbüro leite, fragte er, ob wir denn auch Websites machen. Und schon wenige Wochen später stand seine neue Seite im Netz …

Diesen Beitrag hat Thilo eingereicht.

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Drehtag zu Weihnachten

Beim Dreh unserer Weihnachtskampagne besuchten wir die landesweit größte Krippenausstellung. Hier wollten wir dem Krippenbauer einige Fragen stellen und mehr über Weihnachten erfahren, dem eigentlichen Inhalt unserer Interview-Serie. Der Mann blieb aber sehr verschlossen, und irgendwie stand eine unsichtbare Mauer zwischen uns. Um meine Verwunderung über den Ehrgeiz des Mannes, der schließlich über 200 Krippen geschnitzt hatte, zum Ausdruck zu bringen, fragte ich schließlich, woher er diesen Antrieb zum Krippenbauen bezieht – und erwartete eine Antwort mit religiösen Bezug.

Nach kurzen Schweigen sprach der Mann dann, und mit zitternder Stimme und feuchten Augen berichtete er von einem tragischen Ereignis als Motivation für seine jetzige Tätigkeit: Er erzählte uns, dass seine Tochter mit 12 Jahren in der Schule erschossen wurde. Dieser Einschnitt führte dazu, dass er sein früheres Leben aufgab und begann, Weihnachtskrippen zu schnitzen. Die Mauer zwischen uns war gefallen, und von dem Schicksal tief berührt hören wir ihm lange zu.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dachte ich mir später, dass man ein Interview plant, und so eine Geschichte erfährt, die trauriger kaum sein kann?
Eine filmische Dokumentation über das Fest der Liebe und des Glaubens bekam so eine ganz besondere Tiefe, und ich frage mich, ob das Zufall war.

Diesen Beitrag hat Ercan eingereicht.

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Mein Zufall!

Kaum zu glauben, aber wahr: Was für einen irren Zufall hast du selbst schon einmal erlebt? Erzähle uns und den Besuchern dieser Website deine Zufallsgeschichte.

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Projektinfo

  • Idee
  • Detailseiten

European
Design Award 2011

Silver Award

International
Calendar Show 2011

Shortlist

A’ Graphics
Design Award 2010

Award Medalist

Berliner Type 2011
Silber

red dot:
communication design 2011

Award

HOW Promotion
Design Award 2011

Merit

MKN Award 2011
Sieger Integrierte Kampagne

DDC Gute Gestaltung 12
Award

HOW International
Design Award 2011

Merit

Der Zufallskalender

Unser Zufallskalender berichtet von 25 unglaublichen Ereignissen. Zum Beispiel diesem: Ein Junge angelte in einem norwegischen Fjord einen Fisch und brachte ihn stolz nach Hause. Als seine Mutter den Fang für das Abendessen vorbereitete, fand sie im Bauch des Fisches den Ring, den sie im gleichen Gewässer vor Jahren verloren hatte.

Inspiriert von der Kraft solcher Geschichten wollten auch wir uns vom Zufall überraschen lassen und überließen ihm die Kontrolle über Kreation, Druck und Verarbeitung: Wir liefen barfuß über einen Haufen Pantone-Karten und verwendeten die Farben, die am Fuß kleben blieben. Würfel, Münzen oder Randomscripts trafen gestalterische Entscheidungen. Mal setzten wir unser Design den unvorhersehbaren Mächten der Natur, ein anderes Mal der Willkür ahnungsloser Kollegen aus. Auch in der Produktion herrschte Planlosigkeit: Unterschiedliche Papiere wurden in zufälliger Abfolge auf den Druckbögen angeordnet, außerdem tauschte die Druckerei Farben nach dem Zufallsprinzip. Unterschiedliche Ringbindungen, vor allem aber eine zufällige Sortierung der Kalenderblätter sorgten dafür, dass kaum ein Kalender dem anderen gleicht.

So sensibilisiert der Zufallskalender über die Dauer eines Jahres für die Zufälle des Lebens.

  • Himmelsgeschenk

    Eines Tages hielt sich der dänische Tenor Lauritz Melchior im Garten seiner Münchner Pension auf und übte einen Part in Verdis »Aida«. Als er sang »Holde Aida, Himmel entstammend von Duft und Strahlen zauberisch verklärt«, fiel eine Fallschirmspringerin vom Himmel und landete direkt zu seinen Füßen. Es handelte sich dabei um die Schauspielerin Maria Hacker, die gerade einen Filmstunt absolviert hatte. Hacker wurde kurze Zeit später Melchiors Ehefrau und Managerin.

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  • Kinderportraits

    Im Jahr 1914 fotografierte eine Mutter ihren kleinen Sohn und brachte den Film zu einem Fotolabor nach Straßburg. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges konnte sie die Aufnahme jedoch nie abholen. Zwei Jahre später kaufte die Frau einen Film in Frankfurt am Main, um ihre neu geborene Tochter zu foto­grafieren. Bei der Entwicklung zeigte sich eine Doppelbelichtung – mit dem Bild der Tochter über dem früheren Bild des Sohnes. Durch einen Zufall war der erste Film nie bearbeitet worden, sondern fälschlicherweise in den Wiederverkauf gelangt.

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  • Chaos

    Der Schriftsteller Isaac Bashevis Singer war für seine Unordentlichkeit bekannt. In seinem Schreibzimmer türmten sich Bücher und Papiere zu großen Stapeln. Auf die Frage, wie er in diesem Chaos arbeiten könne, entgegnete Singer, für ihn sei der Raum perfekt: Wann immer er eine Inspiration suche, fielen ihm Blätter aus dem Regal, schwebte ein Zettel zu Boden, und dieser gäbe ihm eine Idee.

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  • Schicksalstag

    Schon als Kind wurde Ludwig XVI. von einem Astrologen vor dem 21. Tag eines jeden Monats gewarnt. Aus Sorge vermied er an diesen Tagen jegliche Arbeit. Doch das Schicksal ließ sich nicht abwenden: Am 21. Juni 1791 nahm man den König bei seinem Fluchtversuch aus Frankreich fest. Am 21. September 1791 wurde das Ende der Monarchie ausgerufen und Frankreich zur Republik erklärt. Und am 21. Januar 1793 fand Ludwig XVI. den Tod durch die Guillotine.

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  • Blitzschläge

    Der Förster Roy Cleveland Sullivan wurde insgesamt sieben Mal vom Blitz getroffen, überlebte aber alle Einschläge: 1942 traf ein Blitz sein Bein, 1969 versengte ein Blitz seine Augenbrauen, einige Monate später schlug ein Blitz in seiner Schulter ein, 1972 und 1973 setzte ein Blitz seine Haare in Brand, ein Jahr später wurde Sullivan vom Blitz an der Ferse getroffen, 1977 schließlich lieferte man ihn nach einem Blitzschlag mit Brandwunden an Bauch und Brust ins Krankenhaus ein. Den Tod fand Roy Cleveland Sullivan erst, als er 1983 wegen Liebeskummer Selbstmord beging.

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  • Hole in One

    Die Wahrscheinlichkeit eines „Hole in One“ beträgt 12.500 zu eins. Doch die Behauptung von Scott Palmer, innerhalb eines Jahres vierundzwanzig Mal mit einem Schlag eingelocht zu haben – davon siebzehn Mal mit demselben Ball –, wurde von zahlreichen Zeugen bestätigt. Nach seiner Erfolgsmethode befragt gab Palmer an, er stelle sich im Augenblick des Abschlags eine Frau ohne Gesicht vor, die ein Glas Milch eingießt.

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  • Taxifahrt

    Ein Mann bestieg in Athen eines von 70.000 Taxis und ließ sich zu einer bestimmten Adresse fahren. Am Ankunftsort blieb der Taxifahrer noch eine Weile stehen und be­obachtete, wie sein Fahrgast die Eingangstür eines Hauses aufschloss und darin verschwand. Einen Moment später folgte ihm der Taxifahrer mit seinem eigenen Schlüssel und überraschte den Fahrgast bei einem Schäferstündchen – im Haus des Taxifahrers mit dessen Frau.

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  • Geheimagent

    Bei seiner Arbeit am Buch »Barbary Shore« entwickelte Norman Mailer die Figur eines russischen Spions. Was für den Roman zunächst nur als Nebenrolle angedacht war, entwickelte sich während des Schreibens zur Hauptperson. Direkt nach Veröffentlichung des Buches stürmte ein FBI-Kommando das Haus von Mailer. Es verhaftete im Stockwerk unter seiner Wohnung einen Mann mit dem Decknamen Rudolf Abel – einen hochrangigen Agenten des russischen Geheimdienstes.

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  • Münze

    Bei seiner Einführungsvorlesung wollte ein Statistikprofessor die 50/50-Wahrscheinlichkeit demonstrieren und warf eine Münze. Nachdem sie über den glatten Hörsaalboden gesprungen war, blieb die Münze (mit einer Wahrscheinlichkeit von einer Milliarde zu eins) auf ihrer Schmalseite stehen.

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  • Schimmelpilze

    Alexander Fleming experimentierte am St. Mary’s Hospital in London mit Bakterien. Als er 1928 eine Urlaubsreise antrat und vergaß, eine mit Staphylokokken beimpfte Platte kühl zu stellen, bildeten sich während seiner Abwesenheit Schimmelpilze, die die Bakterien abtöteten. Aus diesem Zufall und der pinselförmigen Pilzart mit dem Namen Penicillium notatum (lat.: Penicillius = Pinsel) entstand das Antibiotikum Penicillin.

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  • Hauptrolle

    Nachdem der Schauspieler Anthony Hopkins erfahren hatte, dass er die Hauptrolle im Film »The Girl from Petrovka« spielen würde, fragte er in Buchhandlungen nach der gleichnamigen Romanvorlage von George Feifer. Doch es war kein Exemplar zu bekommen. Auf dem Heimweg bemerkte er in der U-Bahn-Station Leicester Square auf einer Bank ein offenes Päckchen und entdeckte darin genau das Buch, das er vergeblich zu kaufen versucht hatte. Als der Film dann Jahre später in Wien gedreht wurde, erschien der Schriftsteller persönlich am Set, und Hopkins berichtete ihm von seinem Zufallsfund. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um das persönliche, mit Notizen versehene Exemplar Feifers handelte, das er einem Londoner Freund geliehen hatte und diesem aus dem Auto gestohlen wurde.

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  • Plumpudding

    Der junge Émile Deschamps lernte im Jahr 1805 einen gewissen Monsieur de Fontgibu kennen, der ihm mit einem Stück Plumpudding eine besondere Freude machte. Als Deschamps zehn Jahre später in Paris einen Plumpudding entdeckte und ein Stück davon bestellen wollte, entgegnete ihm der Ober, diese Süßspeise sei bereits einem anderen Gast versprochen – wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um Monsieur de Fontgibu. Im Jahr 1832 saß Deschamps mit Freunden in einem Restaurant, orderte dort Plumpudding, berichtete bei dieser Gelegenheit seinen Tischnachbarn von den früheren Zufällen und schloss mit der Bemerkung, nun fehle eigentlich nur noch Fontgibu. In diesem Moment betrat ein älterer zerstreuter Mann den Raum, der sich in der Tür geirrt hatte: Monsieur de Fontgibu!

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  • Taschendieb

    Im italienischen Bari nahm die Polizei einen Taschenräuber fest, nachdem er mit seinem Motorroller an einer Frau vorbeigefahren war und ihr die Handtasche weggerissen hatte. Die Frau war seine Mutter, die ihn erkannte und anzeigte.

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  • Belichtungszeit

    Louis Daguerre hielt mit bedampften Silberplatten seine Aufnahmen mit der Camera Obscura fest, doch die Belichtungszeit dauerte mehrere Stunden. Als er eine Aufnahme wegen des schlechten Wetters abbrach und die belichteten Platten in den Schrank stellte, reagierten sie dort mit zufällig herumliegenden Quecksilberkugeln – und zeigten schnell ein deutlich besseres Bild. Damit begann der Siegeszug der Fotografie!

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  • Großer Fang

    1979 fing Robert Johansen in einem norwegischen Fjord einen Kabeljau. Er brachte den fünf Kilogramm schweren Fisch seiner Mutter, die ihn für das Essen zubereiten sollte. In seinem Magen fand sie einen Ring – ein Familienerbstück, das sie vor zehn Jahren beim Angeln verloren hatte.

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  • Nachwuchs

    Zwei ledige Mütter brachten in einer Würzburger Klinik jeweils Zwillinge zur Welt. In der Geburtsstation legte man die Frauen in dasselbe Zimmer. Im Verlauf ihrer Gespräche stellte sich heraus, dass alle vier Kinder vom gleichen Vater stammten. Erst durch diesen Zufall wurden die Eskapaden ihres Partners aufgedeckt.

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  • Pole Position

    Beim letzten Formel-1-Rennen der Saison 1997, dem Großen Preis von Jerez, kämpften Michael Schumacher, Jacques Villeneuve und Heinz-Harald Frentzen um die Pole Position. Alle drei Fahrer qualifizierten sich mit exakt derselben Zeit, nämlich einer Minute und 21,072 Sekunden.

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  • Entdeckung

    Christoph Kolumbus war zehn lange Wochen auf dem Atlantik unterwegs, bis er endlich einen Küstenstreifen am Horizont sichtete. Er glaubte, sein Ziel erreicht und den Seeweg nach Indien gefunden zu haben. Doch weil er sich verrechnet und den Erd­umfang um ein Viertel unterschätzt hatte, entdeckte er den amerikanischen Kontinent.

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  • Fundstück

    Als sich der Komponist Harry Parr Davies bei einer Schiffsreise über die Reling lehnte, fiel ihm seine Brille über Bord. Die Sängerin Gracie Fields, die der weitsichtige Davies am Klavier begleiten sollte, machte sich vergeblich auf die Suche nach Ersatz. Da sah sie, wie ein Steward einen Zettel mit der Aufschrift »Brille gefunden« an einer Tür befestigte. Fields holte Davies herbei – und tatsächlich: Das Fundstück war seine Brille! Ein Passagier in einem niedrigeren Deck hatte seine Hand aus dem Fenster gestreckt, um festzustellen, ob es regnete. In diesem Moment war ihm die Brille in die Hand gefallen.

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  • Getreidepilz

    Als der Schweizer Chemiker Albert Hofmann 1943 mit dem Getreide­pilz Mutterkorn experimentierte, um ein Kreislaufmittel herzustellen, verschluckte er aus Versehen einen Teil der Probe. Plötzlich sah er verzerrte Bilder und fing an, unvermittelt zu lachen. Die Wirkung verstärkte sich auf seinem Heimweg mit dem Fahrrad; den Tag der Entdeckung von LSD nennt man daher auch »Bicycle Day«.

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  • Tödliches Ende

    Nachdem sich Henry Ziegland im Jahr 1883 von seiner Freundin getrennt hatte, beging diese aus Liebeskummer Selbstmord. Das brachte ihren Bruder so sehr gegen Ziegland auf, dass er ihn in mit einem Gewehr aufsuchte und niederschoss. Im sicheren Glauben, den Ex-Freund der Schwester erledigt und ihren Tod damit gesühnt zu haben, richtete er die Waffe anschließend gegen sich und nahm sich selbst das Leben. Doch Ziegland war nicht tot; die Kugel hatte sein Gesicht nur gestreift und war dann in einem großen Baum eingeschlagen. Als Ziegland ein paar Jahre später beschloss, diesen Baum zu fällen, entschied er sich aufgrund des mächtigen Stammes für den Einsatz von Dynamitstangen. Die Explosion fiel jedoch so heftig aus, dass die Kugel mit Wucht aus dem Baum geschleudert wurde und Ziegland tödlich im Kopf traf.

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  • Glücksscherben

    Von einem Freund erhielt ein Münchner Kunstsammler ein besonderes Geschenk: die Scherbe einer über zweitausend Jahre alten Vase. Diese passte zufällig genau zu einer zweiten Scherbe, die der Sammler selbst Jahrzehnte zuvor in Athen entdeckt und gekauft hatte. So wurden die auf den antiken Bruchstücken abgebildeten Personen – Mädchen und Knabe – wieder zu einem Paar vereint.

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  • Gemeinsamkeiten

    Abraham Lincoln wurde 1860 zum Präsidenten gewählt, John F. Kennedy einhundert Jahre später. Beide traten engagiert für Bürgerrechte ein. Lincoln und Kennedy wurden in Anwesenheit ihrer Frauen an einem Freitag getötet, bei beiden durchschlug eine Kugel den Kopf von hinten. Während Lincoln bei einem Besuch im „Ford’s Theatre“ ermordet wurde, saß Kennedy zum Zeitpunkt des Attentates in einer offenen Limousine der Marke Ford. Beiden Männern folgte im Amt ein Vizepräsident mit dem Namen Johnson: Andrew Johnson wurde 1808 geboren, Lyndon Johnson genau einhundert Jahre später.

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  • Gewinnzahlen

    Maureen Wilcox erwarb im Juni 1980 Lose für die Lotterien von Massachusetts und von Rhode Island. Und obwohl sie für beide Auslosungen die richtigen Gewinnzahlen getippt hatte, gewann sie trotzdem keinen Penny. Denn auf ihrem Los für Massa­­chusetts standen die Gewinnzahlen von Rhode Island – und auf ihrem Los für Rhode Island standen die Gewinnzahlen für Massachusetts.

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  • Brook Street

    Als Jimi Hendrix nach London zog, entschied er sich dort für eine Wohnung in der 25 Brook Street im Viertel Mayfair. Dort erfuhr er, dass Georg Friedrich Händel im direkten Nachbarhaus gelebt hatte, in der 23 Brook Street. Über diesen Zufall freute sich Hendrix so sehr, dass er sämtliche Werke des Barockkomponisten auf Tonträger erwarb.

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Making Of

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Der Zufallskalender kann weder im Handel noch bei einem der beteiligten Unternehmen bestellt werden. Die Gesamtauflage wurde als Jahresgabe an ausgewählte Geschäftspartner verteilt.

Dass Julian Klotz (post@julianklotz.de) diese Website erstellt hat, ist kein Zufall. Herzlichen Dank, Julian!

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